Vom 1. bis 3. Mai war es wieder so weit: Der CYC lud zur Maibockregatta. Was der Wind an diesen Tagen ein bisschen vermissen ließ, machte die Gemeinschaft am Steg, auf dem Wasser und in der Bootschaft mehr als wett.
Anreise, Fraueninsel und eine Premiere
Für den gelungenen Auftakt am Begrüßungstag sorgte Klassenobmann Harald Leissl, der gut gefüllte Begrüßungstaschen für alle Teilnehmer vorbereitet hatte – mit extra designten Maibock-Bier – ein kleines Detail, das die Stimmung sofort auf Kurs brachte.
Zum Einsegeln ging es am Nachmittag auf eine lockere Spaßregatta Richtung Fraueninsel: den Wind checken, die Crew einspielen, ankommen im Wochenende. An Bord des Startschiffs Don Carlos sorgte Käptn Holz mit seinem Saxophon für die passende Untermalung .
Dann folgte eine echte Premiere für den CYC: Don Carlos legte zum ersten Mal überhaupt an der Fraueninsel an. Dort empfing der Wassersportverein Fraueninsel e.V. – angeführt von Vorstand Charlie Zipfer – die Ankommenden mit Stegbier und Fisdchmettbrötchen. Ein gelungener Auftakt für den Abend und das Wochenende.
Der erste Regattatag: Weißwurst, Flaute und ein Kopf-an-Kopf-Rennen
Nach dem gemeinsamen Weißwurstfrühstück in der Bootschaft begrüßten Präsident Dr. Matthias Gebauer, Flottenkapitän Harald Leissl und Wettfahrtleiter Lorenz Fischer die Teilnehmer offiziell. Was dann folgte, war zunächst weniger sportlich als gemütlich: Flaute. Der Vormittag gehörte der Sonnenterrasse, die sich schnell zum beliebtesten Platz am See entwickelte.
Am Nachmittag kam dann doch noch Bewegung in die Sache. Bei rund 5 Knoten konnte die erste Wettfahrt vollständig gesegelt werden. Eine zweite wurde gestartet – nach der ersten Tonnenrundung aber wegen Windmangels abgebrochen, ohne Wertung.
In der gezählten Wettfahrt lieferten sich die Lokalmatadoren Daniel Fritz und Markus Reger ein sehenswertes Duell, mit Reger zunächst in Führung. Am Ende setzte sich Fritz durch und sicherte sich den Tagessieg.
Ergebnis Wettfahrt 1:
- Daniel Fritz (CYC), Uli Seeberger
- Markus Reger (CYC), Oliver Meinhard
- Claudia Maria Graber (UYC-Wörthersee), Michael Schulz
Um die Plätze drei bis sechs kämpften die vier gemeldeten österreichischen Teams mit engen Abständen.
Den Abend schloss eine ausgelassene Party in der Bootschaft ab – Stegbier, gutes Essen, und wieder KäptnHolz der für super Stimmung sorgte .
Der Sonntag und zweite Regattatag bei spiegelglattem See
Fünf Wettfahrten angepeilt, eine gesegelt – sportlich gesehen ein eher überschaubares Wochenende. Aber darum ging es ohnehin nicht nur. Die Maibockregatta lebt von der Stimmung, vom Miteinander und von solchen Momenten wie dem Anlegen an der Fraueninsel. Das hat 2026 hervorragend gepasst.
Als Sieger gingen die Vortagessieger aus dem Rennen. Der Pokal blieb dieses Jahr im Chiemsee Yacht Club.
Bis zum nächsten Jahr – und hoffentlich mit etwas mehr Wind!




































