Während viele die frühen Faschingsferien heuer zum Skifahren nutzten, zog es acht Optimisten mit Trainer Poldo an den Gardasee. Wer am Freitag anreiste, wurde vom Gardasee mit 17 Grad und Sonne begrüßt, am Samstagmorgen zeigte sich der Gardasee eher regnerisch. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch und wurde dank des guten Windes sofort für einen effektiven ersten Trainingstag genutzt. Kaum auf dem Wasser zeigte sich für so manchen, dass der über den Winter vorhandene Wachstumsschub zu einem neuen Gefühl im Opti führt: wo man im Herbst noch locker unter dem Baum durch passte, musste man jetzt deutlich gelenkiger sein. Aber die anschließenden Tage wurden intensiv dazu genutzt, um wieder „reinzukommen“, Techniken zu verfeinern und Trainingsrennen zu fahren.
Neben der Trainingsgruppe vom Chiemsee waren der Münchener Yachtclub mit vier Optis und die Baden-Württemberger Trainingsgruppe mit 12 Booten vor Ort, was täglich für gemeinsame Wettfahrten genutzt wurde. Diese 24 Optis waren neben einem 29er, ein paar WASZPs und Open Bigs die einzigen Boote auf dem See - ein Zustand, wie man ihn am Gardasee wirklich nur zu solch frühen Faschingsferien erleben und genießen kann. Wind und Wetter hätten nicht besser sein können, wenn auch kalt, war ab Sonntag die Sonne der tägliche Begleiter und am letzten Tag (Mittwoch) herrschten perfekte Gardasee-Bedingungen: früh bei 4 Grad ein starker Vento, dann in der Mittagspause (welche immer auch zur „Weiterbildung“ bei den olympischen Wintersportarten genutzt wurde) Flaute und am Nachmittag eine kräftige Ora mit bis zu 30 Knoten, welche bis zur letzten möglichen Minute ausgenutzt wurde. Viel zu schnell vergingen die fünf Trainingstage und alle waren sich einig, das könnten wir jetzt jedes Wochenende so haben …
Ein großes Dankeschön geht wie immer an Poldo für das perfekte Training, bei dem alle jede Menge gelernt haben. Die Freude auf die nächsten Trainings und die anstehenden Regatten ist durch diese fünf Trainingstage noch mehr gewachsen.
Sabine Ewald







