Regattanachrichten

Der Doppelpack lief gut (vom 18.06.2018)
der-doppelpack-lief-gut Bericht zur Harrasser Kanne und zur H-Boot Trophy von Martin Köhle Mit 18 Booten war die 38. Harrasser Kanne der H-Boote recht gut besucht. Im Vorfeld...
Russen siegen bei... (vom 12.06.2018)
russen-siegen-bei-starboot-distriktmeisterschaft-poldo-fricke-dritter Schwacher Wind ließ nur vier Wettfahrten zu (ni) 23 Mannschaften hatten für die 17. Distriktmeisterschaft, gleichzeitig die 55. Maibock-Regatta des...
russische-mannschaft-gewinnt-starboot-distriktmeisterschaftMichael Fischer, Albert Sturm, Lev Shnyr, Alexey Zhivotovskiy, Leopold Fricke, Christoph Müller (vlnr). Foto © CYC Ein, für die heutigen...
jokerknoten-und-joker-european-open-2018Die siegreiche Mannschaft Metz, Seeberger, Wulf und Janich. Foto © CYC. Der Titel der Regatta - "European Open" - war zunächst vielversprechend,...
starke-beteiligung-und-schwacher-wind-bei-drachenregatten Beatrice-Pokal und Silberdrachen beim Chiemsee Yacht Club (ni) Stark besetzt waren der Beatrice-Pokal und der Silberdrachen, beide Regatten für...

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Michael Fischer, Albert Sturm, Lev Shnyr, Alexey Zhivotovskiy, Leopold Fricke, Christoph Müller (vlnr). Foto © CYC

Ein, für die heutigen Vergältnisse, großes Feld von 28 Teilnehmern hatte zur Meisterschaft des 17. Distrikts der Internationalen Starbootklasse gemeldet. Bei dieser Regatta wurde auch der Maibockpokal zum 55. Mal ausgesegelt. Letztlich starteten dann jedoch nur 23 Mannschaften, darunter zwei russische, fünf österreichische und eine französische Mannschaft.

Alle - bangen - Blicke richteten sich auf das Wetter, denn die Prognosen waren nicht berauschend, zumal immer für den späten Nachmittag Gewitter angesagt waren. Nach der Begrüßung hiess es dann auch zunächst einmal Warten. Das Signal zum Auslaufen kam dann auch gegen 15:30 Uhr. Der Start wurde aufgabaut, die Wettfahrt beendete sich dann jedoch "von selbst", da die Sturmwarnung einen Start nicht erlaubte und alle unverricheter Dinge wieder nach Hause fuhren. Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch, bei der folgenden Grillparty liessen es sich alle gut schmecken.

Am nächsten Tag ein erfreuliches Bild, denn es wehte eine schöner Westwind der Stärke 2bft. Die zügig gestartete Wettfahrt musste jedoch nach der ersten Kreuz abgebrochen werden, da der Wind einschlief, ein weiterer Versuch am Nachmittag scheiterte ebenso. Das abendliche Dinner und die Musik konnten die Gemüter jedoch noch beruhigen.

Am dritten Tag, inzwischen war es Samstag geworden, das gleiche Bild: Flaute. Eine erste erfolgversprechende Chance gab es dann erst um 14:00 und der leidgeprüfte Wettfahrtleiter Hans Vogt - erste Beileidsbekundungen waren bereits eingegangen - versuchte sein Glück und wurde mit einer ersten Wettfahrt belohnt, die auch einigermassen reell regulär beendet wurde, was man von der zweiten nicht behaupten konnte, denn die musste angesichts einer bevorstehenden Flaute abgekürzt werden. Darüber hinaus waren die Windverhältnisse alles andere als reell. Trotzdem, die zweite Wettfahrt war "im Sack".

Letzter Tag. Die Auslaufbereitschaft war auf 9:00 Uhr festgelegt. Hans Vogt wollte unter allen Umständen vor Ort sein, wenn sich wider Erwarten die Möglichkeit eines Starts eröffnen sollten. Und tatsächlich, gegen 10:00 fand der erste Startversuch statt, der jedoch, wie noch weitere Male, durch einen allgemeinen Fühstart zunichte gemacht wurde. Totzdem konnten noch zwei Wettfahrten beendet werden, so dass die Meisterschaft gerettet war, darüber hinaus war noch ein "Streicher". drin und alle - Teilnehmer und Wettfahrtleitung - waren einigermassen versöhnt.

Gewonnen hat die Mannschaft Alexey Zhivotovskiy / Lev Shnyr aus Russland vor Albert Sturm / Michael Fischer Union Yacht Club Attersee und Leopold Fricke / Christoph Müller vom CYC. Alexey Zhivotovskiy und Lev Shnyr gewannen als beste nicht bayerische Mannschaft den von der Flotte CBM ausgelobten Sonderpreis, eine handgefertigte Lederhose für jeden.

Richard Brandl

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