| Feedback |
| CYC-Aktuell |
Der CYC |
![]() |
| Home |
BERICHTE 2009: SILBERDRACHEN 2009 |
Übersicht |
Drachen-Doppelpack nicht mit Doppelsieg Vincent Hoesch hatte es fast zu leicht ![]() Vincent Hoesch (rechts) mit Peter Liebner (links) und Thomas Mayer konnte nach vorzeitigem Sieg entspannt die letzte Wettfahrt schwänzen - Foto: Martin Blum/CYC Der Star der Drachen-Doppelpack-Regatta war ohne Zweifel wieder Vincent Hoesch. Doch er musste etwas dafür tun. Carlo Loos schnappte ihm den Beatrice Pokal weg und Markus Brennecke einen Einzelsieg beim Silberdrachen. Aber viel mehr konnte die Flotte der 20 Konkurrenten gegen Hoesch mit Peter Liebner und Thomas Mayer nicht ausrichten. So wenig, dass Hoesch sogar locker auf die letzte der fünf Wettfahrten des Silberdrachen verzichten konnte. Die Viertages-Regattaserie startete am Verein Seglerheim am Chiemsee mit Wettfahrtleiter Robert Reiter. Er hatte es sehr schwierig, faire Wettkampfbedingungen zu finden. So akzeptierte er auch mal einen Winddreher während des Starts, denn viel Zeit blieb nicht um die drei Wettfahrten durchzuführen. Deswegen verhallte auch ein Protest von Werner Biebl, der in einer Wettfahrt als erster an der Luvboje angelangte und dort wegen der schlechten Windbedingungen demonstrativ aufgab, gegenüber dem Willen der Wettfahrtleitung, den Silberdrachen aussegeln zu lassen. Geduldiger war dabei der Chiemseer Carlo Loos mit Markus Obermaier und M. Loos und erhielt verdient den Beatrice-Pokal. Danach übernahm Hans Vogt vom Chiemsee Yacht-Club die Segler zum Silberdrachen. Doch am ersten Tag hatte er noch weniger Chancen auf Wind als Reiter. Auch am zweiten Tag schickte er die Drachen erst vergebens auf den Chiemsee südlich der Herreninsel. Am späteren Nachmittag dann, beim zweiten Versuch, konnte Vogt drei reguläre Wettfahrten abhalten. Die Segler wussten um das späte Glück, strengten sich an. Aggressive Manöver sind bei den edel das Wasser zerteilenden Boote selten. Doch der gut trainierte und aufsteigende Drachensegler Philipp Pechstein mit Michael Lipp und Bernd von Hoermann schoss zu früh über die Startlinie und entlastete sich trotz des Einzelrückrufes nicht. Am letzten Tag der Serie konnten gerade noch die zwei verbleibenden Wettfahrten komplettiert werden. Nach Ansicht aller Teilnehmer bei fairen Bedingungen, was zum Ende eines zähen Regattawochenendes wieder Zufriedenheit mit dem Wind, dem See und dein eigenen Fähigkeiten aufkommen ließ. Vincent Hoesch wollte schon mit seinem älteren, dafür viel schöneren Holzdrachen antreten. Doch vor Markus Brennecke / Malte Philip / Sebastian Hubert vom Bayerischen Yacht-Club hatte er deutlich Respekt und wählte deshalb sein besseres Regattaboot. Der Flottenobmann Dr. Karl Ibscher nahm in der bewährten Mannschaft mit Dr. Christian Krausenecker und Torsten Zieger teil. Aus Österreich waren fünf Teams angereist, vom Starnberger See und vom Ammersee sieben Teams. Das Team mit der längsten Anreise kam aus Kiel. Text: Martin Blum |
| Copyright © Chiemsee Yacht Club e.V. - Prien am Chiemsee - 1999-2009 |