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BERICHTE 2007: 420er-WM |
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Weltmeisterschaft 2007 der 420er Tina Lutz aus Holzhausen erreicht mit Lisa Frisch Rang 12 der weltbesten 420er-Seglerinnen und die beste deutsche Platzierung ![]() Tina Lutz (Steuerfrau) und Lisa Frisch (Vorschoterin) in ihrem 420er Foto © 2007 Dr. R. Lutz Die Weltmeisterschaft 2007 der 420er Segler und Seglerinnen wurde vom 31. Dezember 2006 bis zum 9. Januar 2007 vom Takapuna Boating Club in Auckland auf der Nordinsel von Neuseeland ausgetragen. Deutschland wurde von je sieben männlichen und weiblichen Teams repräsentiert. Tina Lutz (Steuerfrau) aus Holzhausen, und Lisa Frisch (Vorschoterin) aus München verschifften ihren 420er bereits im Oktober letzten Jahres in einem Container für die Reise um die halbe Welt. Die deutschen Wettkämpfer flogen am Tag vor dem Heiligen Abend von München über Frankfurt und Bangkok nach Auckland in Neuseeland. Dort angekommen wurden die Container entladen und die Segelboote regattafertig gemacht. Nach einigen Tagen Training in einem Segelrevier, das Bayern fast genau gegenüber auf der Erdkugel liegt, und dem „Verdauen“ der 12 Stunden Zeitverschiebung starteten dann mit der obligatorischen Vermessung der Boote und Segel die Weltmeisterschaft. Die 49 qualifizierten weiblichen Teams segelten in einer Gruppe je Tag zwei Wettfahrten bis die notwendigen 12 Wettfahrten erreicht waren. Die 67 männlichen Teams wurden nach sechs Qualifikationsläufen in eine Gold- und Silber-Flotte eingeteilt und segelten dann weitere 11 Wettfahrten. Tina Lutz, die bereits die Weltmeisterschaft in der Optimist-Klasse gewonnen hatte und für den Chiemsee Yacht Club startet, erreichte in ihrer neuen Bootsklasse mit ihrer Vorschoterin Lisa Frisch mit Platz 12 das beste deutsche Ergebnis. Bei den männlichen Jugendlichen erreichte Hans-Christian Hasselmann mit seinem Vorschoter Moritz Rojuek mit Platz 19 die beste deutsche Platzierung. Der neuseeländische Sommer zeigte alle Facetten – von strahlendem Sonnenschein bis zu Sturmböen und heftigem Regen begegneten den Wettkämpfern die unterschiedlichsten Bedingungen. Die Kiwis, so nennen sich die Neuseeländer, dominierten diese Weltmeisterschaft in ihrem Heimatrevier klar – bei den Damen gingen die ersten vier, bei den Herren die ersten drei Plätze an Kiwi-Teams. Insbesondere bei starkem Wind mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 Knoten mit Spitzen über 35 Knoten und Wellenhöhen bis zu 3 Metern zeigten die Kiwis ihr Können. Für Tina Lutz und Lisa Frisch wäre eine Platzierung unter den ersten 5 weltbesten Teams erreichbar gewesen, wenn sie nicht durch zwei Frühstarts 50 "Strafpunkte" auf ihr Konto gebracht hätten. Nun bereiten sich die beiden nach einer kurzen Pause auf die Europameisterschaft Mitte des Jahres vor. Dr. Reinhold Lutz |
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