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BERICHTE 2008: HARRASSER KANNE 2008

Übersicht

Harrasser Kanne
H-Boote einmal mit neuem Sieger

Harrasser Kanne
Der Start der H-Boote verhieß schon, dass es eng werden wird an den Bahnmarken.
Foto © 2008 Martin Blum


Schwer, sehr schwer, war das Warten auf gleichmäßigen Wind. Nach einer einzigen Wettfahrt, gleich zum Beginn der zweitägigen Regatta, lies Petrus Segen aus und die Harrasser Kanne des Chiemsee Yacht Clubs musste mit nur diesem einem Rennen entschieden werden.

Doch nüchtern gingen alle beteiligten die Situation an. "Wenn der Wind nicht nervös ist, brauchen wir auch nicht nervös zu werden!" meinte einer der Teilnehmer. So entschied der Wettfahrtleiter Josef Resch nach der ersten Wettfahrt, dass der unstete, löchrige Wind nicht ausreichte, um ein faires Rennen für 17 Booten durchzuführen. Er hatte den Dank der Teilnehmer.

So war die glückliche Mannschaft der (ersten) Stunde Hans Haberstock mit Philipp Belter und Daniela Scharr (CYC). Sie verwiesen die starken Favoriten Dirk Stadler und Sigi Merk vom Ammersee und Starnberger See auf die Plätze drei und sechs. Natürlich hätten sich diese bei weiteren Wettfahrten in besserer Position wieder gefunden. Doch Hans Haberstock hatte eben einen guten Lauf.

Vor Ort war auch der internationale Schiedsrichter Roma Koch, der doch tatsächlich einiges zu beobachten hatte. So fuhr Robert Reiter an der Luv-Boje mit Steuerbord auf die Innenseite seiner Konkurrenten, sich auf den Zwei-Bootslängenkreis berufend, der aber auf einem Kurs nach Luv nicht gilt. Der darauffolgende Protest brachte Reiter schnell zur Einsicht und genauso fair wie friedlich gab er das Rennen, um eine Erfahrung reicher, auf. Ein anderer Teilnehmer berührte eine Bahnmarke zwar, entlastete sich aber gleich durch eine Strafdrehung.


Endergebnis Harrasser Kanne


Martin Blum

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