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BERICHTE 2007: BEATRICE POKAL UND SILBERDRACHEN 2007

Übersicht

Beatrice Pokal und Silberdrachen 2007
Drachenregatta-Doppelpack wurde gut verteidigt

Beatrice Pokal und Silberdrachen 2007
Nur kurz war der Wind so wie auf dem Bild. Meist mussten ihn die Teilnehmer eher suchen
Foto © 2007 Berger/CYC/Blum


blu - Es hat den Seglern gut gefallen, dass gleich zwei Ranglistenregatten an einem Wochenende am gleichen Platz durchgeführt wurden. Viele Süddeutsche Mannschaften waren am Start und machten es den Lokalmatadoren des Chiemsee Yacht-Club schwer.

Hans Vogt sen. traute sich den Segelmarathon als Wettfahrtleiter zu. Vor allem am Samstag konnte eigentlich nur er mit seiner Erfahrung sicher stellen, dass trotz versiegendem Wind drei reguläre Wettfahrten stattfinden konnten. Er schoss die Wettfahrten unter den Augen vom Koordinator der im Herbst stattfindenden Chiemsee Championsweek, Uli Fischer, an und zeigte, dass sein Team bestens vorbereitet ist.

Am ersten Wettfahrttag schüttete es soviel Wasser vom Himmel, dass man schon fast mehr von den ablaufenden Bächen, als vom Wind vorwärts getrieben wurde. Obwohl doch fast drei Beaufort waren drei Wettfahrten des Beatrice Pokal wegen der starken Winddreher um 20 Grad und der kompletten Löcher nicht sehr fair. Hier gewann den Nervenkrieg Vincent Hoesch mit seiner Proficrew Max Scheibmeier und Peter Liebner (Vorjahressieger des Silberdrachen, vom Chiemsee Yachtclub).

Die Vorjahressieger des Beatrice-Pokal, Dr. Christian Krausenecker, Karl Ibscher und Torsten Ziegler (Chiemsee Yacht-Club) hatten eher bei den vier darauffolgenden Wettfahrten des Silberdrachen ihre Chance. Sie konnten zwar die Attacken des Starnberger Teams von Hannes Braun/ Peter Abele und Max Reichert nicht abwehren, platzierten sich aber als Zweite vor dem Feld der insgesamt 18 Drachen.

Vincent Hoesch hatte mit 3,1,2 eigentlich eine gute Serie. Doch bei der dritten der vier Wettfahrten verfuhr er sich und gab auf. Das verpatzte die gute Serie und schmiss ihn auf den sechsten Rang zurück.

In der ersten Wettfahrt wurde ein Protest eingereicht, weil das Team von Nobert Geissler (Starnberger See) kurz vor der Luvboje einen Konkurrenten nicht nur unterwendete, sondern sich gleich direkt vor den Bug setzte. Dem Schiedsgericht um Günter Reiter war der Abstand eindeutig zu gering, den Geissler gelassen hat, und disqualifizierte ihn von der ersten Wettfahrt.

Aufzeigen konnte Peter Fröschl mit zwei Damen an Bord mit einem dritten Platz im hoch dotierten Silberdrachen. Der ehemalige Olympiteilnehmer im FD segelt nun schon seit 40 Jahren Drachen.


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Martin Blum

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